4. Juni bis 1. Juli Ausstellung „Der vertuschte Arzneimittel-Skandal 1978/1979″

Diese Ausstellung ist der Versuch, einen vergessenen Skandal mit künstlerischen Ausdrucksmitteln aufzuarbeiten: In einem skrupellosen und verachtungswürdigen Vertuschungsskandal bekamen tausende Frauen in der DDR nach der Entbindung oder einer Fehlgeburt ein kontaminiertes Serum  gespritzt; seit diesem Tag leiden sie an
den Folgen einer Virus-Hepatitis.
Der Skandal gelangte durch Nicht-Information und Vertuschung nicht an die Öffentlichkeit. Die betroffenen Frauen und ihre Familien jedoch leben bis heute mit den Folgen des Schweigens von Funktionären und Medizinern.

Die Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind, entstanden 2017 während einer Projektwoche, die eine Kunst-Therapeutin mit betroffenen Frauen veranstaltete.

Info Anti-D zum Download


Zur Eröffnung am 4. Juni: Vortrag von Carolin Wiethoff (Universität Ulm)

BuchcoverWiethoff__Carolin„Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen“


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Verein Anti-D HCV-Geschädigter e. V.


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