6. September bis 4. November „NVA-Soldaten hinter Gittern. Der Armeeknast Schwedt“

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Foto: Verein Militärgefängnis Schwedt

„Ab nach Schwedt“ war eine Drohung, die Angst und Schrecken unter den Soldaten der NVA auslöste. Der Name Schwedt wurde 1968 zum Synonym für den Armeeknast der DDR.
Zwischen 1982 und 1990 befand sich in der uckermärkischen Stadt zusätzlich die sogenannte Disziplinareinheit der Nationalen Volksarmee (NVA). Beide Einrichtungen waren Teil des militärischen Repressionsapparates zur Durchsetzung von Gehorsam und Konformität in den DDR-Streitkräften. Auf 17 Rollups thematisiert die Ausstellung des Stadtmuseums Schwedt die Stellung der NVA, den militärischen Strafvollzug als Teil des Repressionsapparates im SED-Staat und natürlich die Haftbedingungen im ehemaligen Armeeknast Schwedt.


Ausstellungseröffnung am 6. September, 18:00 Uhr

Detlef Fahle„Der fast vergessene Ort. Die Geschichte des Militärgefängnis Schwedt“
Detlef Fahle (Jg. 1963), der Vorsitzende des Vereins DDR-Militär-gefängnis Schwedt e. V. , spricht im Eröffnungsvortrag über die Geschichte des Armeeknastes. Ein 3-D-Modell veranschaulicht den verschwundenen Ort.


Info Schwedt

 

 

 

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