„Alles nur Film?“ Neue Ausstellung vom 30.11.2017 bis 04.02.2018

DieVorspannse überarbeitete Ausstellung (Eigenproduktion Dokumentationszentrum 2008/2017) zeigt am Beispiel des Filmklubs Studio-Kino Magdeburg den Spagat zwischen ideologischer Reglementierung und Engagement lokaler Kulturschaffender und Filmenthusiasten im Alltag der DDR.

Zu Beginn des Eröffnungs-Abends erwartete die Besucher Trommelwirbel.  An einem Abend, in dem Filme und Filmen im Mittelpunkt standen, gehörten die Trommelwirbel natürlich zu einem Film. Ein kleiner Film von 1979, der als Beitrag zum Amateurfilmwettbewerb abgelehnt wurde.
Darüber und über die Dreharbeiten zum „Bekenntnis“ sprach Peter Sienkiewicz, der erste Leiter des Filmklubs Studio-Kino. Er redete über die Anfänge des Filmklubs, über Schwierigkeiten, über Enthusiasmus und Freude am Engagement und nahm die Besucher gedanklich mit auf eine Zeitreise.
So auch zu einer KITA in der Magdeburger Victor-Jara-Straße. Der damalige Kindergarten wurde Ende der 1970er Jahre durch ein Kunstprojekt über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Künstlerin Ingrid Eckebrecht bemalte mit Kindern und ErzieherInnen die Fassaden des Kindergartens – filmisch begleitet durch Amateurfilmer des Filmklubs Studio-Kino. Aber auch der daraus entstandene Film „Wir malen unsre Sonne“ wurde von der Wettbewerbs-Jury gesperrt – es wären zu viele Gitter zu sehen!  Als dieser Film zur Ausstellungseröffnung gezeigt wurde, haben die Besucher natürlich Gitter „gezählt“…



Ausstellungsdauer 30. November 2017 bis 4. Februar 2018


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