„Rechtsextreme Frauen in der DDR“ vom 5.10. bis 3.11.2017

Foto BStU

Ausschnitt aus dem Plakat zur Ausstellung; Quelle: Bundesstiftung Aufarbeitung

Offiziell wurde Rechtsextremismus in der DDR nicht thematisiert, war doch der Antifaschismus im Selbstverständnis, und vor allem in der Außendarstellung der DDR, eine der Grundsäulen des Staates.

Die Kuratorin Henrike Voigtländer ist nun der Frage nachgegangen, wie sich Rechtsextremismus in der DDR dargestellt hat und welche Rolle den Frauen dabei zukam.

Henrike Voigtländer recherchierte in Stasi-Akten in der BStU. Für die Ausstellung konzentriert sie sich auf 4 Fallbeispiele, die anonymisiert dargestellt und durch  Originaldokumente ergänzt werden. Es wird gezeigt, wie rechtsextreme Frauen zu DDR-Zeiten wahrgenommen und behandelt wurden.

Die Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“ entstand gemeinsam mit der Amadeu Antonio-Stiftung und der Bundesstiftung für Aufarbeitung.


Henrike Voigtländer ist assoziierte Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung  Potsdam.


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