„Herbstjahr“ nach 30 Jahren: Eine Lesung

Durch die Corona-Einschränkungen konnten leider viele Veranstaltungen nicht wie geplant stattfinden. Aber am 15.10.2020 haben wir die erste Lesung mit „echten“ Menschen angeboten! Wir bedanken uns bei den Gästen und, wir bedanken uns für einen interessanten, kurzweiligen Lese-und Zuhör-Abend mit Ralph Grüneberger.

Ralph Grüneberger erzählt eine fiktive Geschichte, die es vielleicht so oder so ähnlich auch gegeben haben mag. Über den Funktionärssohn mit einem linientreuen Vater, über Polizeigewalt, über Leipziger Montags-Demonstrationen, über das Kennenlernen und Zulassen von neuen Gedanken –  und über die Liebe.

Der Autor stellte außerdem sein neues Buch vor:
In den „Leipziger Geschichten“ geht es um die Zeit nach den Demos, nach der Deutschen Einheit, um Sehnsüchte, Erwartungen, Enttäuschungen –  und auch wieder um Liebe. Beide Bücher zusammen bilden eine lesenswerte Einheit.


Ein besonderer Zugang für unsere Bibliothek ist hervorzuheben, ein Lyrik-Kurzprosa-Band mit AutorInnen, die Hafterfahrungen literarisch aufgearbeitet haben, wie z. B. Jürgen Fuchs, Elisabeth Graul, Gabriele Stötzer u. v. m. Das „Poesiealbum Neu“ erschien unter dem Titel „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ und kann ab sofort ausgeliehen werden.


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