Rechtsextreme Frauen in der DDR? Begleitveranstaltung zur Ausstellung am 26.10., 18:00 Uhr

Am 26.10.2017 ist die Kuratorin der Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“, Henrike Voigtländer, zu Gast. Sie stellt sich – und dem Publikum –  im Rahmen dieser Ausstellung die Frage, welche historischen Kontinuitäten im gesellschaftlichen Umgang mit rechtsextremen Frauen bestehen. Welche Rolle kam den Frauen in der rechtsextremen Szene der DDR zu, wie stellte sich der Rechtsextremismus in der DDR überhaupt dar.

Zudem schlägt sie einen Bogen zur Gegenwart: Welche Rollen nehmen Frauen im heutigen rechtsextremen Milieu ein und welchem Selbstverständnis folgen sie.

Henrike Voigtländer sagte in einem Interview mit der online-Plattform ze.tt: „Mich hat am meisten diese Zweischneidigkeit beschäftigt: dass rechtsextreme Frauen vom MfS zwar durchaus wahrgenommen wurden, aber man sie dann doch nur innerhalb von ganz engen Stereotypen-Mustern beurteilte: So stufte man Frauen eben als schwächeres und friedliebenderes Geschlecht ein und sprach ihnen keine wirkliche Handlungsfähigkeit zu.“


Henrike Voigtländer ist assoziierte Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in der Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“.


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Das war das Rathausfest zum Tag der Deutschen Einheit

Wir waren am 3. Oktober von 11:00 bis 18:00 Uhr auf dem Rathausfest!
Rathausfest 031017
Viele Besucher haben die Gelegenheit genutzt und sich über die Arbeit des Dokumentationszentrums und des Bürgerkomitees informiert. Rathausfest 1 031017
In zahlreichen Gesprächen erhielten die Magdeburger und ihre Gäste ausführliche Erläuterungen zu den Bildungsangeboten des Dokumentationszentrums und zu den Veranstaltungen im 4. Quartal.

Im stündlichen Wechsel liefen zwei Filme: „Revisor“ (Stasi-Lehrfilm zur Konspirativen Wohnungsdurchsuchung) und „Magdeburg im Herbst ’89„.

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„Rechtsextreme Frauen in der DDR“ vom 5.10. bis 3.11.2017

Foto BStU

Ausschnitt aus dem Plakat zur Ausstellung; Quelle: Bundesstiftung Aufarbeitung

Offiziell wurde Rechtsextremismus in der DDR nicht thematisiert, war doch der Antifaschismus im Selbstverständnis, und vor allem in der Außendarstellung der DDR, eine der Grundsäulen des Staates.

Die Kuratorin Henrike Voigtländer ist nun der Frage nachgegangen, wie sich Rechtsextremismus in der DDR dargestellt hat und welche Rolle den Frauen dabei zukam.

Henrike Voigtländer recherchierte in Stasi-Akten in der BStU. Für die Ausstellung konzentriert sie sich auf 4 Fallbeispiele, die anonymisiert dargestellt und durch  Originaldokumente ergänzt werden. Es wird gezeigt, wie rechtsextreme Frauen zu DDR-Zeiten wahrgenommen und behandelt wurden.

Die Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“ entstand gemeinsam mit der Amadeu Antonio-Stiftung und der Bundesstiftung für Aufarbeitung.


Henrike Voigtländer ist assoziierte Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung  Potsdam.


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Veranstaltungen im 4. Quartal

Oktober – November – Dezember

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Quartalsflyer 4


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