14. August bis 17. September, Ausstellung „Überwindung der Todesmauer“

panel 0Diese Ausstellung des Vereins Pamět (Gedächtnis) dokumentiert mit Texten und Fotos den illegalen Grenzübertritt von Bürgern aus der ehemaligen ČSSR, aber auch von DDR-Bürgern.

Der Magdeburger Hartmut Tautz Hartmuth Tautz hat im August 1986 seinen Fluchtversuch in der Nähe von Bratislava mit dem Leben bezahlt. Eine strafrechtliche Aufarbeitung der
Todesfälle an der Grenze ist bisher nicht erfolgt.


Abbildungen: Anfangsfläche und Teil der Fläche 6 mit einem Foto von H. Tautz


Todesmauer Info zum Download


In Kooperation mit der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 14.08.2017

Die Fotos:

  • Vorher
  • Der Botschafter der tschechischen Republik, Herr Tomáš Podivínský
  • Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
    Frau Birgit Neumann-Becker
  • Herr Miroslav Kasáček (Vorsitzender des Vereins Pamĕt und Kurator der Ausstellung) und Frau Eugenie Trützschler von Falkenstein (Übertragung der Ausstellung aus dem Tschechischen ins Deutsche)
  • Der Botschafter im Gespräch
  • Pressegespräch mit Besuchern

Zum Nachlesen (Jonas Kühlberg, MDR Sachsen-Anhalt)


 

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14. August, Gedenkveranstaltung und Ausstellungseröffnung

Gemeinsam mit der Gedenkstätte am Moritzplatz und dem Verein der Opfer des Stalinismus (VOS) findet die Veranstaltung zum Gedenken an den Mauerbau vom 13. August 1961 im Innenhof der Gedenkstätte statt.

Die Eröffnung der Ausstellung „Überwindung der Todesmauer“ beginnt um
18:00 Uhr in Anwesenheit des tschechischen Botschafters,
Herrn Tomáš Podivínský.

Nach einem Grußwort der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Frau Birgit Neumann-Becker, wird Herr Miroslav Kasáček, der Vorsitzende des Vereins Pamĕt, eine Einführung in die Ausstellung geben.


Die Ausstellung ist bis zum 17. September 2017 zu sehen.


Todesmauer Info zum Download


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10. September, 10:00 – 17:00 Uhr Tag des Offenen Denkmals

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„Macht und Pracht“ ist das Motto des diesjährigen Tages des Offenen Denkmals.
Während man in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt nahezu vergeblich nach „Pracht“ sucht, ist der Ausdruck von Macht-Übermacht-Staatsmacht überall spürbar.


Wir laden Sie, gerade an diesem Ort, zu einer Autorenlesung ein.
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

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Verlagsfoto

Martina Mosebach liest aus ihrem Roman
„Die Grenzschwimmerin“.

Katharina weiß wenig über die Vergangenheit ihrer Mutter Mischa, einer erfolgreichen Leistungsschwimmerin der DDR, die in den Westen geflohen ist. Als Mischa unerwartet stirbt, begibt sich Katharina auf eine Reise in die Heimat ihrer Mutter. Auf dem Hof der Großeltern findet sie Mischas Tagebuch. Katharina taucht in die Vergangenheit ein und findet Antworten auf die Fragen nach ihrer eigenen Identität.


Außerdem geöffnet:  Sonderausstellung „Überwindung der Todesmauer“


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Veranstaltungen im 3. Quartal 2017

Juli – August – September

Quartalsflyer 3_außen Quartalsflyer 3_innen


Quartalsflyer 3


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Rückblick: 30. März „Der pädagogische Gleichschritt zwischen Ost und West“

Der Historiker Uwe Kaminsky von der Ruhr-Universität Bochum forscht seit Jahren zu Kinderheimen in der Nachkriegszeit, insbesondere auch zur Situation ehemaliger Heimkinder in kirchlichen Einrichtungen der Bundesrepublik und der DDR. In seinem Vortrag am 30.03. stellte er Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Heimerziehung in West und Ost in einen historischen Kontext.

Dieser Vortrag stieß auf großes Interesse beim Publikum, die Veranstalter konnten die Landtagspräsidentin des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Gabriele Brakebusch, begrüßen. Die an den Vortrag anschließende Podiumsdiskussion, bei der auch ehemalige Heimkinder zu Wort kamen und die Wortmeldungen aus dem Publikum, waren teils sachlich, informativ und teils auch sehr emotional, wenn Einzelfälle geschildert wurden, wenn z. B. die Aktentransparenz bei kirchlichen Kinderheimen der DDR angefragt wurde…

Die Experten konnten Antworten geben, einige Antworten blieben für die Betroffenen unbefriedigend und bei einigen konnte ein neuer Weg gezeigt werden. Alles in allem kann der aktuelle Stand der Entschädigung und der strafrechtlichen Rehabilitierung nicht jeden zufrieden stellen. In diesem Zusammenhang hat Frau Birgit Neumann-Becker, die Beauftragte für Aufarbeitung (ehemals LStU), über Angebote an ehemalige Heimkinder informiert.

Im Podium saßen:

  • Dr. Uwe Kaminsky, Historiker (Ruhr-Universität Bochum)
  • Gundel Berger, Referatsleiterin der Anlauf- und Beratungsstelle Heimkinderfonds, Zivilgesellschaft, Generationenpolitik im Ministerium für Arbeit, Soziales und
    Integration des Landes Sachsen-Anhalt
  • Torsten Ehms, Zeitzeuge (Erfurt)
  • Volkmar Jenig, Zeitzeuge (Leipzig)

Moderation: Frau Marina Ahne, Historikerin (Magdeburg)


Die Burger Ausgabe der Volksstimme berichtete darüber am 6. April 2017.
Die Magdeburger Volksstimme berichtete am 8. April 2017 in der Wochenend-Beilage und stellte eine Übersicht zu den Jugendwerkhöfen in Sachsen-Anhalt vor.


  • Die Landtagspräsidentin Frau Gabriele Brakebusch
  • Das Podium
  • Gundel Berger, Referatsleiterin der Anlauf- und Beratungsstelle Heimkinderfonds
  • In der Diskussion
  • Der Referent Uwe Kaminsky

    Kooperation: Dokumentationszentrum; Gedenkstätte; Anlauf- und Beratungsstelle Heimkinderfonds, Zivilgesellschaft, Generationenpolitik im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt


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