Veranstaltungen im 3. Quartal

Juli – August – September

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Ausstellung vom 2. August bis 2. September: Widerspenstig und widerständig

AnfangsflächeJugendlichen Widerspruch nahm die SED sehr ernst. Sie befürchtete stets, dass sich  dahinter auch ein Wider-spruch zu ihrer Politik verbergen könnte. Dabei ist es ganz normal, dass sich Heranwachsende an Konventionen und Vorschriften reiben, die ihnen die elterliche Gesellschaft vorgibt.
Aber: „In der Jugendkultur ging es um mehr als den Generationskonflikt. Die Jugendlichen waren politisiert.“ (Dirk Moldt, Historiker)

Museum_Logo_Diese Ausstellung des
Museums Lichtenberg widmet sich unterschiedlichen Jugend-
bewegungen, die auf dem Gebiet des Berliner Bezirks Lichtenberg in der Zeit zwischen Mauerbau und Mauerfall auftraten. Sie stehen als Beispiele für weitere Gruppierungen auch an anderen Orten in der DDR.


Eröffnung am 2. August, 18:00 Uhr mit einem Vortrag von Steffi Lehmann

lehmann

Verlagsfoto

„Sozialistisch arbeiten, lernen, leben. Anspruch und Auswirkungen
der SED-Jugendpolitik auf die Heranwachsenden in der DDR unter
besonderer Berücksichtigung jugendlicher Subkulturen“ ist das
Thema der Dissertation von Steffi Lehmann (2017).
In ihrer Untersuchung kam sie unter anderem zu dem Ergebnis, dass die meisten Jugendlichen die von der SED diktierten Phrasen zwar beherrschten und im öffentlichen Raum auch wiedergaben, doch privat oder in der Freizeit verlor sich der staatliche Einfluss.


Info Eröffnung zum Download Info Eröffnungsveranstaltung

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9. August, 18:00 Uhr: Gesprächsrunde zum Prager Frühling

50 Jahre Niederschlagung des Prager Frühlings und die Reaktion der DDR

Ein „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ sollte das Resultat der Reformbemühungen der Kommunistischen Partei in der ČSSR mit Alexander Dubček sein. Die Garantie
von Grundrechten und eine gelockerte Planwirtschaft mit mehr Freiheiten für die Betriebe ließen jedoch die Machthaber in der Sowjetunion befürchten, dass die Reformbewegung eine Sogwirkung auf die anderen Ostblockstaaten ausübt. Das stellteeine Gefahr für den  Sozialismus dar.
Die Reaktion: In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 rücken Truppen von fünf Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR ein.
Als es nach dem 21. August 1968 in der DDR zu Demonstrationen und Verteilung von Flugblättern kommt, werden die Proteste durch die Sicherheitsorgane der
DDR unterdrückt.

In einem Impulsreferat wird der Leiter der Gedenkstätte, Dr. Daniel Bohse, die Reaktionen auf den Prager Frühling im Bezirk Magdeburg darstellen.

In einer Gesprächsrunde kommen Zeitzeugen zu Wort, die die damaligen Ereignisse hautnah miterlebt haben:

Waltraut und Gerhard Zachhuber, Theologen i. R. aus Magdeburg
Sie besuchten im Frühjahr 1968 Familienangehörige in der Slowakai und erlebten dort die Diskussionen um die Reformen und die Hoffnungen und Ängste über den Ausgang der Ereignisse.

Hans-Jürgen Fink, Journalist aus Berlin
Der damalige westdeutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler weilte zu Forschungstätigkeiten von 1967 bis 1968 an der Ökonomischen Hochschule Prag. Von 1994 bis 1998 war er Regierungssprecher in Sachsen-Anhalt.


Info Prager FrühlingInfo Prager Frühling zum Download


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