Veranstaltungen im 2. Quartal 2018

April – Mai – Juni

Quartalsflyer 2 _2018 Quartalsflyer 2 _20182


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Achtung!
Wegen Erkrankung der Referentin entfällt der Vortrag am 12.04.2018.


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4. Juni bis 1. Juli Ausstellung „Der vertuschte Arzneimittel-Skandal 1978/1979″

Diese Ausstellung ist der Versuch, einen vergessenen Skandal mit künstlerischen Ausdrucksmitteln aufzuarbeiten: In einem skrupellosen und verachtungswürdigen Vertuschungsskandal bekamen tausende Frauen in der DDR nach der Entbindung oder einer Fehlgeburt ein kontaminiertes Serum  gespritzt; seit diesem Tag leiden sie an
den Folgen einer Virus-Hepatitis.
Der Skandal gelangte durch Nicht-Information und Vertuschung nicht an die Öffentlichkeit. Die betroffenen Frauen und ihre Familien jedoch leben bis heute mit den Folgen des Schweigens von Funktionären und Medizinern.

Die Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind, entstanden 2017 während einer Projektwoche, die eine Kunst-Therapeutin mit betroffenen Frauen veranstaltete.

Info Anti-D zum Download Info Anti-D 2


Eröffnung am 4. Juni, 18:00 Uhr mit einem Vortrag von Carolin Wiethoff (Universität Ulm)

BuchcoverWiethoff__Carolin„Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen“


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Verein Anti-D HCV-Geschädigter e. V.


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03.05.-03.06.2018 „Lust an der List“

Die DDR und das politisch-gesellschaftliche Kabarett
Eine Ausstellung über die Besonderheiten des ostdeutschen Kabaretts bis heute

Erinnern Sie sich noch an Kabarettveranstaltungen in der DDR der 1980er Jahre? Hören, was zwischen den Zeilen gesagt wurde, befreit darüber lachen, was sich die Kabarettisten getraut haben, im Stillen darüber wundern, was „genehmigt“ wurde – so oder so ähnlich haben viele DDR-Bürger Kabarettabende erlebt.
Das „Lesbar machen“, was zwischen den Zeilen stand, war eine der Stärken des DDR-Kabaretts, wobei sich manche Studenten-Kabaretts oftmals noch etwas mehr getraut haben als die etablierten Bühnen.
Mit „Lust an der List“ versteckten die Kabarettisten hinter der offenen Lüge die Wahrheit, die von den Zuschauern natürlich entdeckt und mit Beifall honoriert wurde. Damit war das Kabarett eine der wenigen künstlerischen Ausdrucksformen, die eine Kritik an den bestehenden Problemen der DDR in der Öffentlichkeit erlaubte.

Nach dem Herbst 1989 gab es auf einmal viele Möglichkeiten, kreativ und ohne Zensur Themen satirisch auf den Punkt zu bringen. Doch die große Konkurrenz auf dem nun gesamtdeutschen Markt stellte die ostdeutschen Ensembles vor neue Herausforderungen. Dennoch wussten und wissen sich viele der ehemaligen DDR-Kabaretts zu behaupten.


Kabarett_Leporello_kleinEine Ausstellung des
Martin-Luther-King-Zentrums Werdau


 

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