Veranstaltungen im 1. Quartal 2020

 Januar- Februar- März

Quartalsflyer 1Quartalsflyer 1_2


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Volkskammerwahl 1990 – Ausstellung vom 12. März bis 9. April

Immer mehr Menschen gingen im Herbst 1989 auf die Straße, um ihre Unzufriedenheit mit der DDR-Regierung und den bestehenden Verhältnissen zum Ausdruck zu bringen. Transparente und Sprechchöre wurden deutlicher und lauter.

Die Forderung nach freien und demokratischen Wahlen, die über das „Zettelfalten“ hinausgehen, konnte man auf vielen Spruchbändern und Plakaten lesen.
„Zettelfalten – Schnauze halten“ war nur einer der Slogans, der auf den Demos laut wurde. Denn – durch die bisherige Wahlpraxis in der DDR wurden die Wähler entmündigt. Jeder wusste, dass die Wahlergebnisse von über 99% nicht Volkes Wille sein kann …


AnfangInhalt u. a.

  • Von der Demo zum runden Tisch/ Vom runden Tisch zur freien Wahl
  • Wahlbündnis „Allianz für Deutschland“/ Wahlbündnis „Bund Freier Demokraten“/ Wahlbündnis „Bündnis 90“/ Wahlbündnis „Grüne Partei – Unabhängiger Frauen-verband“/ Wahlbündnis „Vereinigte Linke“ und SED/ PDS/  Sonstiges
  • Parteien-Wahlbündnisse-Initiativen
  • Wahlkreis 10, Magdeburg
  • Das Volk hat gewählt

Außerdem steht zu dieser Ausstellung pädagogisches Material zur Verfügung. (Handreichung)


InfoKarte zum Download


Bitte beachten: Aufgrund der besonderen Situation (Corona-Epidemie) ist der Zugang zur Ausstellung über den Zellentrakt.


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Verlängert! Noch bis 11. März 2020 „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19“

20190122_Die-Macht-der-Gefuehle_212x300Mut, Freiheplakat_nostalgie_webitswille, Wille zu Veränderungen, Angst, Hoffnung, Freude, Zuversicht – das sind einige Gefühle, die die Menschen im Herbst ´89 bewegt haben.
Aber welche Rolle spielen Emotionen in der Geschichte überhaupt? Was geschieht im historischen Wandel in Politik und Gesellschaft mit Emotionen? Welche Rolle im (politischen) Alltag spielen Emotionen bis heute? Diese Ausstellung widmet sich den unterschiedlichsten Gefühlen und deren unterschiedliche (Aus-)Wirkungen, fordert zum Darüber-Nachdenken auf, zur Reflexion, auch außerhalb des Zeitraums 1919 bis 2019, der den Rahmen dieser Ausstellung bildet.


  • für Schulen geeignet
  • eine Ausstellung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Dazu ein Beitrag in der Januarausgabe des Monatsmagazins m³ (Offener Kanal Magdeburg)
https://youtu.be/1OenURliyAk
(ab Minute 12:54)


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„Herbst 89″ im Magdeburger Dom

Herbst 1989 in Magdeburg

Auch in Magdeburg formierten sich im Herbst 1989 immer lauter Proteste gegen Unfreiheit und staatliche Willkür. Polizei und Staatssicherheit gingen teilweise brutal gegen Demonstranten vor, aber die Zeit der Angst vor der Staatsmacht war überwunden. „Wir sind das Volk“ war das neue Selbstbewusstsein. Die Öfnung der Grenzen am
9. November ließ den real existierenden Sozialismus endgültig scheitern.

Die gemeinsame Ausstellung des Bürgerkomitees Magdeburg e.V. und der Gedenkstätte Moritzplatz will an den Mut der Menschen in Magdeburg im Herbst 1989 erinnern


Ausstellungsdauer war vom 1. Oktober bis 18. November 2019


Die Eröffnung in der Großen Sakristei wurde u. a. mit dem Kurzfilm des Bürgerkomitees „Magdeburg im Herbst 1989“ begleitet.

Fotoimpressionen von der Eröffnung am 1.10.2019

Dom Magdeburg BesucherBesucher1


InfoKarte DomInfoKarte zum Download


 Fotos: Bettina Wernowsky

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Rathausfest 2019

Das Programm

Im Bördezimmer:  11:00 bis 17:00 Uhr  Infos und Gespräche
Im Beimszimmer: 11:15/ 12:45/ 14:00 Doku-Film „Magdeburg im Herbst 1989
Im Otto-von-Guericke-Saal: 15:45 bis 17:00 Doku-Film
„Die Staatssicherheit -Die Stasiakten –
Das Bürgerkomitee“

Plakat zum Download

 

 

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Impressionen vom Tag des Offenen Denkmals

Der Tag des Offenen Denkmals am 8. September 2019 stand  unter dem Motto:
Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur.

Dokumentationszentrum und Gedenkstätte Moritzplatz haben passend zum Thema den authentischen Ort in den Mittelpunkt des Tages gestellt. Zahlreiche Besucher nutzten die Führungen, um den Ort zu erkunden und sich dabei noch über die Arbeitsweise der Stasi Gruppe anonymzu informieren. Die Haftbedingungen, denen die Gefangenen willkürlich ausgesetzt waren und die noch heute nachzuspüren sind, ließen die architektonischen Besonderheiten der
historischen Räume in den Hintergrund treten.
BesucherSelbst-Erkun-dung statt ge-führtem Rund-gang war eine andere Möglich-keit, sich den Ort zu erschließen. Gerade Familien mit sehr jungen Kindern haben  diese Möglichkeit genutzt.


In der Infothek haben sich viele Besucher getroffen, die auf dem Bücherflohmarkt im GitterBestand der mehrfach vorhandenen Bücher aus der Bibliothek stöbern und so das eine oder andere Schätzchen für den heimischen Bücherschrank erwerben wollten. BücherAuch die eine oder andere Schallplatte dreht sich nun auf einem anderen Plattenteller.

 


Plakat _Download


Weitere Fotoimpressionen

Vorher

Fahrradwetter

Gitter3 Gitter1Gitter4

Gitter – innen und außen


Fotos: Bettina Wernowsky

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„Unter Druck“ vom 29.08. bis 06.10.2019

PlakatUnter Druck“ – Zeitungen der friedlichen Revolution und die Chancen nach der Zensur

„Unter Druck“ ist eine Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums Werdau und beschreibt verfassungswidrige Zensur und Gleichschaltung der Medien genauso, wie deLogo_Aufbruch-89_final_webn Ruf nach Pressefreiheit und SED-unabhängigen Zeitungen im Herbst `89. Diese Forderungen von Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Vielfalt der Medien gehörten zu den ersten Forderungen in den politischen Friedens-gebeten, während der Demonstrationen und an den Runden Tischen in der DDR. Die Ausstellung schafft es zudem, Zensur und freie oder gleichgeschaltete oder benutzte Informationsmedien in einen historischen Kontext zu stellen.

23 Schauflächen informieren die Besucher und regen zu Überlegungen an, z. B. über die Entwicklung der Medienlandschaft nach 1990.

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1. August bis 19. September im Moritzhof: „Herbstbilder“ aus Magdeburg 1989

 

133026039Der Ort: Die HofGalerie im Moritzhof und eine Foto-Ausstellung; die Fotografien sind 30 Jahre alt. Sie zeigen „Herbstbilder“: Fotos von Kerzen und Menschen, von Losungen und Straßen, von Plätzen und Straßenbahnschienen, von Polizisten und Häusern.
Der Fotograf: Dieter Müller. Er ist Magdeburger und hatte im Herbst 1989 den Mut, Situationen, Stimmungen und Ereignisse fotografisch zu dokumentieren. Oftmals, ohne durch den Sucher zu sehen, denn das hätte auffallen können, hätte gefährlich werden können.

 

In Logo_Aufbruch-89_final_webder Veranstaltungsreihe zu 30 Jahren Friedliche Revolution in Magdeburg zeigt das Dokumentationszentrum in Kooperation mit dem Moritzhof und dem Roncallihaus eine Ausstellung mit den Fotografien von Dieter Müller.

Impressionen von der Eröffnung am 1. August

DraußenDieter Müller PorträtDieter Müller, der Fotograf, ist frühzeitig gekommen, er schaut sich vor der eigentlichen Eröffnung noch einmal die Fotos – seine Fotos – an. Und beginnt schon jetzt, mit ebenso frühen Besuchern, darüber zu reden. Wie er ohne den Blick durch den Sucher aus Hüfthöhe, immer den Finger am Auslöser, Aufnahmen machte. Und wie er das Kamerageräusch unauffällig getarnt hat, indem seine Frau auf ein Zeichen hustete. Sie war an manchen Abenden wohl sehr „erkältet“ …
Ein Zeitzeuge (Dr. Klaus K.) schreibt in seinen Erinnerungen: „…  und wir gehen in Richtung Karl-Marx-Straße. An der Ecke des Hauses 212, in dem sich die FDJ befindet, steht einer und filmt mit einer modernen kleinen Kamera. Mich wundert, ob die Aufnahmen wohl etwas werden, denn mit meiner Meopta 8 mm hätte ich bei den Lichtverhältnissen keine Chance. Von den lichtstarken Videokameras hatte ich ja keine Ahnung. Heute frage ich mich, wo die Aufnahmen geblieben sind, denn wer dort so offen filmen konnte, ist heute klar. …“

Dieter Müller im Gespräch_Internet InteresseDie zahlreichen Besucher in allen Alters-gruppen haben gespannt Dieter Müller zugehört und sind ihm in den Herbst 1989 gefolgt. Gespräche mit dem Fotografen und untereinander füllten die HofGalerie. Die großformatigen Fotos sprechen ihre eigene Sprache. Sie bestechen durch Lichtpunkte: Kerzen, Straßenlampen, Scheinwerfer und immer wieder Kerzen.

Die einzigartige Atmosphäre der Aufnahmen hat Besucher, die eigene Erinnerungen mitbrachten, wieder in den Herbst 89 zurückversetzt und den jüngeren Gästen eine Idee von diesem Herbst im Jahre 1989 vermittelt.

VorherP1180836

Die Ausstellung ist noch bis
19. September zu sehen.


InfoKarte StasiInfoKarte zum Download


Poster zum Download


Fotos: Bettina Wernowsky

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Am 27. Juni war Isabel Fargo Cole in der Stadtbibliothek

Logo_Aufbruch-89_final_webIm Rahmen der Veranstaltungsreihe aus Anlass des Jubiläums 30 Jahre Friedliche Revolution, die verschiedene Institutionen und Einrichtungen der Stadt Magdeburg anbietet, fand am 27. Juni eine Lesung mit Isabel Fargo Cole in der Stadtbibliothek Magdeburg statt.

Dieser Bücher-Ort ist ein besonderer Ort und gut geeignet für eine Lesung. Und für Gespräche: über das Buch, die Hintergründe, die Recherchen zum Buch, das Verhältnis der Autorin als Amerikanerin zur (jüngsten) deutschen Geschichte, über Sichtweisen von außen und innen. Und genau diese Gespräche entstanden nach der Lesung. Die kluge Auswahl der Textstellen macht zudem neugierig auf das, was noch kommt …

Ihren perfekten Umgang mit der deutschen Sprache  hat die US-Amerikanerin Isabel Fargo Cole bereits als Übersetzerin bedeutender DDR-Autoren, wie Franz Fühmann und Wolfgang Hilbig gezeigt, aber auch als Übersetzerin von Friedrich Dürrenmatt.

In ihrem Buch „Die Grüne Grenze“ (für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nominiert) zeigt Frau Cole, wie perfekt sie mit Sprache umgeht, wie sie Worte setzt und Außen- und Innen(an)sichten beschreibt, wie sie es versteht, den Leser mitzunehmen. Hat man erst einmal mit der Lektüre begonnen, kann man sich dem Buch nicht mehr entziehen!

Aus dem Inhalt: Ein junges Künstlerpaar, P1180827Editha ist Bildhauerin und Thomas Schriftsteller, zieht 1973 von Berlin aufs Land. Ein Kind ist unterwegs -ungeplant. Die Ehe – un-bedacht. Das Dorf heißt Sorge, liegt im Harz und somit in der Sperrzone der DDR. Als Thomas und Editha kurz vor der »Wende« von einer verdrängten Vergangenheit heimgesucht werden, flüchtet ihre Tochter in den Wald -und über mehr als eine Grenze.

Herzlichen Dank, Frau Isabel Fargo Cole.  P1180831


InfoKarte zum DownloadEinladung Film


Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Literaturhaus Magdeburg, der Stadtbibliothek und dem Dokumentationszentrum.


Fotos: Bettina Wernowsky

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Musste wegen Erkrankung von FLIX entfallen! ComicLesung mit FLIX/ FRANKO.Folie in der Gedenksätte

FRANKO.Folie!2019 in der Gedenkstätte –
eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kulturzentrum MoritzhofLogotransparent


FLIX ist ein deutscher Zeichner, uOD_9783551721150_spirou-in-berlin_cov-alternativ_A01.inddnd der durfte einen frankobelgischen Comic-Klassiker wie Spirou & Fantasio zeichnen – und das ist eine kleine Sensation.
Er versetzt die Figuren in das Ostberlin der 1980er Jahre. Sie sind auf der Suche nach Graf Rummelsdorf, der verschollen ist, und decken dabei höchst merkwürdige Dinge auf …
Rasant, temporeich und mit viel Gespür erzählt Flix ein deutsches Abenteuer von Spirou und Fantasio.

Und wer ist FLIX?

icons8_Sort_Right_50px1976 in Münster/Westfalen geboren und heißt eigentlich  Felix Görmann; lebt heute in Berlin
icons8_Sort_Right_50px hat als erster Absolvent in der Geschichte seiner Hoch-  schule eine Diplomarbeit mit Schwerpunkt Comic   gemacht und als Jahrgangsbester abgeschlossen
icons8_Sort_Right_50px Studium in Saarbrücken und in Barcelona:
Kommunikations-Design

icons8_Sort_Right_50px Dozent für Zeichnerei an der Hochschule der bildenden Künste Saar
icons8_Sort_Right_50px selbständiger Comiczeichner und Illustrator
icons8_Sort_Right_50px verfasste u. a. eine Comicgeschichte „Da war mal was“ mit Erzählungen aus dem
geteilten Deutschland

FLIX liest FLIX signiert FLIX zeigt


Einladung ComiclesungInfoKarte zum Download


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